Aktiendepot

Aktiendepot

An dieser Stelle zeigen wir Dir die aktuelle Zusammensetzung unserer Aktiendepots. Die Tabelle wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wir bemühen uns dies jeweils mit unserem Monatsabschluss zu erledigen.

Die Tabelle enthält den Namen des Unternehmens, den aktuellen Anteil am Depotgewicht sowie die aktuelle Performance der Investition. Die Performance bezieht sich auf den Aktienkurs und berücksichtigt nicht die erhaltenen Dividenden.


Anschließend siehst Du die Summe der Dividenden, die wir von dem jeweiligen Unternehmen erhalten haben. Der abschließende Return on Invest und die Verzinsung (CAGR) geben an, welchen Anteil unseres Investments wir in Form von Dividenden zurückbekommen haben und welcher Verzinsung dieser Betrag entspricht.

Unsere Portfolio verwalten wir in mehreren Aktiendepots. Welche Broker wir warum verwenden, erläutern wir weiter unten.

SchwarzGeld.biz Aktiendepot Stand 01.08.2020
SchwarzGeld.biz Aktiendepot Stand 01.08.2020

 

Welche Broker nutzen wir für unser Aktiendepot?

Offenbar besteht ein hohes Interesse daran zu erfahren welcher Investor welchen Broker nutzt und warum. Auch wir finden es immer wieder interessant zu lesen, welche Broker andere Finanzblogger nutzen.

Daher möchten wir an dieser Stelle kurz (in alphabetischer Reihenfolge) vorstellen bei welchen Brokern wir ein Aktiendepot besitzen und warum.

Comdirect

Wir sind seit vielen Jahren mit unserem Girokonto bei der comdirect. So war es naheliegend deren Depot  zu nutzen, um unsere ersten Aktien zu erwerben. In der Zwischenzeit sind die Transaktionsgebühren der comdirect für uns nicht mehr akzeptabel. Aus diesem Grund tätigen wir bei der comdirect keine Aktiengeschäfte mehr. Nachdem die comdirect nun in die commerzbank integriert werden soll, ist abzusehen, dass die comdirect an der Gebührenschraube drehen muss, um die schwächelnde commerzbank zu alimentieren. Daher gehen wir davon aus, dass wir uns von der comdirect über Kurz oder Lang ganz verabschieden werden.

Consorsbank

Jüngst haben wir auch bei der Consorsbank ein Depot eröffnet. Bislang haben wir dort noch keine Transaktionen durchgeführt. Hier überwog in erster Linie die Neugier auf deren User-Interface. Eine weitere Idee ist dort Dividenden in Sparplänen auf Wachstumswerte zu re-investieren. Einen ersten Sparplan auf Visa haben wir gerade testweise angelegt. Uns gefällt, dass die consorsbank die fälligen Beträge der Investitionen offenbar von unserem Girokonto einzieht. Das ermöglicht spontaneres Handeln als bei der onvista, bei der wir immer zunächst Geld auf das Verrechnungskonto überweisen müssen.

DKB

Aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen haben wir unser Girokonto bei der comdirect seinerzeit nicht als Gemeinschaftskonto eröffnet. Lange Jahre war das kein Problem. Doch seit einiger Zeit verlangt die comdirect Gebühren für die Zweit-Karten (EC und Visa). Diese Gebühren sollen Ende 2019 deutlich steigen. Die comdirect war leider nicht in der Lage unser Konto in ein Gemeinschaftskonto umzuwandeln und zeigte auch keinerlei Kulanz in Bezug auf die Gebührenhöhe.

Aus diesem Grund haben wir uns für Diversifikation entschieden und ein Konto bei der DKB eröffnet. Uns gefällt, dass wir mit der DKB-Visakarte überall an Bargeld kommen und nicht mehr auf die Automaten einer bestimmten Gruppe angewiesen sind.

Das Depot haben wir freischalten lassen, aber noch nicht genutzt. Angeblich ist die DKB die einzige Bank, welche die französische Quellensteuer für die Kunden zurückholt. (Quelle: divantis.de) Eventuell nutzen wir die DKB also in Zukunft um mit französischen Aktien zu handeln.

Onvista

Aktuell ist Onvista unser größtes Aktiendepot und wir nutzen Onvista für alle unsere Transaktionen. Das Gebührenmodell der Onvista ist simpel und war aus unserer Sicht bislang das günstigste bis zum Markteintritt von Trade Republic. Das User-Interface der Onvista ist allerdings zum Abgewöhnen. Wir hoffen, dass sich diesbezüglich bald etwas tut. Sonst kommen wir echt in Versuchung beispielsweise Trade Republic einmal auszuprobieren…

Smartbroker

Unsere jüngste Neuentdeckung ist Smartbroker. Smartbroker ist ein Reseller (ob das formal richtig ist?) der DAB Bank bzw. der BNP Paribas. Smartbroker überzeugt mit einem Paket, was scheinbar speziell für uns geschnürt wurde. Mit pauschalen Transaktionsgebühren von vier Euro ist Smartbroker zwar nicht das allergünstigste Angebot aber durchaus fair bepreist. Dazu gibt es einen (bisher) herausragenden persönlichen Service (hoffen wir, dass es so bleibt) sowie einen Wertpapierkredit zu extrem günstigen Konditionen. Die Weboberfläche ist relativ schlicht und rudimentär, aber übersichtlich und völlig ausreichend. Aktuell vermissen wir lediglich E-Mail-Benachrichtigungen bei Eingang von neuen Dokumenten in der Postbox bzw. bei Ausführung von Limitorders oder Erhalt von Dividendenzahlungen. Derzeit (April 2020) läuft der Umzug aller unserer Depots zu Smartbroker.

Trade Republic

Ende 2019 haben wir in erster Linie aus Neugier auch noch ein Depot bei Trade Republic eröffnet. Wir waren skeptisch ob eine App (statt einer Weboberfläche) ausreichend komfortabel ist. Nach den ersten Trades waren wir wirklich positiv überrascht. Im direkten Vergleich mit onvista beschränkt sich Trade Republic auf die absolut wesentlichen Funktionen. Diese sind aber deutlich komfortabler nutzbar als beispielsweise onvistas Benutzeroberfläche. In Kombination mit unserer selbst entwickelten Depotverwaltung, die uns alle wichtigen Informationen zu unseren Aktienbeständen liefert, fehlt uns bei Trade Republic nichts. Es ist eben (aktuell) nur ein Interface für den Handel. Aufgrund der günstigen pauschalen Transaktionsgebühr ist Trade Republic bereits ab einer Investition von nur 200,- Euro günstiger als onvista. Das spricht dafür zukünftig im Wesentlichen über Trade Republic zu handeln.

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5 Kommentare

  1. Hi,

    sehr schönes, ausgewogenes Depot!! – Wir haben so einige Werte gemeinsam, insbesondere Schwergewichte wie AT&T, AbbVie, Allianz, BASF oder Munich Re. Bei den Consumer Aktien seid Ihr stark vertreten, da habe ich auf jeden Fall noch Nachholbedarf, derzeit sind nur PepsiCo und V.F. Corp aus dem Bereich in meinem Portfolio. Es wäre noch interessant zu erfahren, wie viele Anteile Ihr an den jeweiligen Unternehmen haltet…

    Was die Broker/Banken angeht, überlege ich derzeit auch bei der DKB ein Konto/Depot zu eröffnen, da ich sonst die hohe Quellensteuer bei französischen Aktien schwer erstattet bekomme. Aber ganz auf französische Titel wie AXA, Total, Veolia, oder Air Liquide zu verzichten ist eigentlich auch keine Alternative…

    Viele Grüße,
    Susanne

    1. Hallo Susanne,

      schön das Du zu uns gefunden hast.

      Warum ist es keine Alternative auf französische Aktien zu verzichten?
      Wir überlegen tatsächlich eher diese abzustoßen da die Gebühren der DKB offenbar einen relativ hohen Dividendeneingang der französischen Unternehmen erfordern, damit sich das Ganze lohnt. Was bringt uns die Rückerstattung wenn sie sofort von der Bank kassiert wird?

      Viele Grüße
      der Kassenwart

      1. Hallo Kassenwart,

        vielen Dank für die Info. Das ist natürlich nicht optimal, wenn die Gebühren sehr hoch sind und die Rückerstattung bei kleinen und mittleren Beträgen wieder “auffressen”. Muss mich mal damit auseinandersetzen. Französische Aktien sind zwar nicht essentiell für mein Portfolio, da hast du Recht, aber auch in die Region zu diversifizieren und gute Werte rauszusuchen schadet ja nicht…auf US-Werte könnte ich allerdings nicht verzichten:-)

        Viele Grüße,
        Susanne

      2. Was sollen das für hohe Gebühren sein? Ich habe selber ein Depot bei der DKB mit französischen Aktien – das Einzige ist ein Antrag auf Quellensteuerbefreiung für 11,90 €, welcher für 3 Jahre gilt. Dafür benötigt es nicht sonderlich viele Dividendenerträge – vor allem da durch den Vorabzug die Rendite besser ist als bei einer rein deutschen Besteuerung.

        1. Hallo Philip,

          willkommen auf unserer Webseite und vielen Dank für Deinen Kommentar.

          Du hast Recht, genau so sehen die Konditionen der DKB momentan aus.
          Wir haben aktuell, wenn ich mich recht erinnere, zwei französische Aktien im Bestand: AXA und Engie.
          Beide zusammen bringen für uns zu wenig Erträge um dafür den Aufwand Depotwechsel und Formulare ausfüllen zu treiben.
          Die Gebühren, die on top kommen und einen Teil des Ertrags wieder auffressen, machen es nicht attraktiver.
          Außerdem handelt es sich bei beiden Unternehmen um Jahreszahler (Engie wechselt gerade auf einen jährlichen Rhythmus wenn ich mich recht erinnere), was für uns mittlerweile ein echtes Manko ist. Nicht weil wir so lange auf Dividenden warten müssen, sondern weil wir einfach eine engere Bindung an Quartalszahler haben.
          Schließlich sind wir zumindest im Falle von Engie nicht wirklich vom Unternehmen überzeugt.

          Wenn Du meine Aussage, dass wir uns von französichen Aktien eher trennen wollen, nur auf die DKB-Gebühren zurück geführt hast, dann war das wohl missverständlich.
          Es ist die Kombination aus allen vorgenannten Gründen.
          Hätten wir weitere französische Werte, die uns interessieren, sähe die Welt vielleicht anders aus.

          Ich wünche einen guten Start in die Woche.
          Viele Grüße
          der Kassenwart

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