Kassensturz: Passives Einkommen im Januar 2020

In unserem Kassensturz berichten wir Monat für Monat über die Entwicklung unseres Aktiendepots und unser passives Einkommen aus Dividenden. Somit ermöglicht der Kassensturz eine regelmäßige Kontrolle unserer Ziele und gibt einen Überblick darüber wo wir uns auf unserem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit befinden. Ob das Jahr 2020 genauso begonnen hat wie das Jahr 2019 endete, erfährst Du in diesem Artikel.

Aktienkkäufe

Der Januar ist traditionell eng. Versicherungen buchen die Jahresbeiträge ab, der Skiurlaub ist zu bezahlen und die ersten Anzahlungen für den Sommerurlaub werden fällig. Trotz dieser angespannten Ausgangssituation konnten wir im Januar immerhin einen Einzelkauf und 5 Aktienkäufe per Sparplan durchführen. Dafür investierten wir insgesamt 1.612,87 Euro.

Mit dem Kauf von Broadcom haben wir bereits 9,64% unseres Jahresziels von 15.200 Euro Neuinvestition durch Einzelkäufe erreicht.

Außerdem haben wir uns zum Ziel gesetzt, spätestens zum Ende des Jahres 200 Euro monatlich per Sparplan zu investieren und die Anzahl unserer Sparpläne auf 8 Unternehmen zu erhöhen.
Durch die Einrichtung eines neuen, zusätzlichen Sparplans auf Apple haben wir ein Drittel dieses Jahresziels erreicht.

Unsere Investitionen im Januar steigern unser jährliches passives Einkommen aus Dividenden um 57,51 US-Dollar. Das entspricht einer Erhöhung unseres monatlichen Einkommens aus Dividenden um 4,79 US-Dollar.

Datum
Unternehmen
Stück
Kurs
Wert
Fwd. Div
Div/Jahr
Summen1.612,87 €$57,51
03.01.2020Amazon0,014821.662,40 €24,64 €$0,00$0,00
03.01.2020Intuit0,10514234,25 €24,63 €$2,12$0,22
03.01.2020Microsoft0,17397141,58 €24,63 €$2,04$0,35
15.01.2020Apple0,08787280,30 €24,63 €$3,08$0,27
15.01.2020Starbucks0,3009579,62 €23,96 €$1,64$0,49
15.01.2020Visa0,13967176,34 €24,63 €$1,20$0,17
27.01.2020Broadcom5293,15 €1.465,75 €$11,20$56,00

Aktienverkäufe

Im Januar haben wir keine Aktien verkauft.

Passives Einkommen

Auch im Januar 2020 erhielten wir passives Einkommen aus Dividenden und weiteren Quellen. Insgesamt durften wir uns über 188,80 Euro freuen, die durch Dividenden, Einspeisevergütung für Solarstrom, Ersparnis aus eigengenutzem Strom und Zinserträgen aus P2P-Krediten zusammenkamen.

Wir haben uns entschlossen ab sofort an dieser Stelle nur noch Brutto-Werte anzugeben weil die Differenzierung der Brutto- und Nettoeinnahmen den Lesefluss stört.

Passives Einkommen aus Dividenden

Im Januar erhielten wir Dividendeneinnahmen in Höhe von 57,84 Euro.
Damit haben wir 2,31% unseres Jahresziels von 2.500 Euro erreicht.

Im Vergleich zum Vorquartal der Gruppe A, also dem Oktober, ergibt sich ein Plus von 19,82 Euro (+52%).

Die Steigerung der Dividendeneinnahmen resultiert daraus, dass wir erstmals Dividenden von American Tower, Intuit und Iron Mountain erhielten. Dafür bekamen wir von South32 keine Dividende da South32 nur zweimal jährlich eine Dividende ausschüttet.

Bereinigt um die Effekte der Zu- und Abgänge ergab sich eine Veränderung von 58 Euro-Cent, welche sich aus Kursschwankungen ergibt.

Unsere Dividendeneinnahmen erhielten wir von folgenden Unternehmen:

Datum
Unternehmen
Brutto
Netto
Summen57,84 €47,65 €
02.01.2020Iron Mountain14,34 €10,68 €
10.01.2020Altria22,50 €19,12 €
14.01.2020American Tower6,34 €5,39 €
15.01.2020Illionois Tool Works7,65 €6,51 €
21.01.2020Intuit0,10 €0,08 €
22.01.2020Cisco6,91 €5,87 €

In Summe erhielten wir in den letzten 12 Monaten (TTM) Dividendeneinnahmen in Höhe von 1.418,30 Euro. Dies entspricht durchschnittlich 118,19 Euro pro Monat.
Folglich haben wir aktuell 3,94% Prozent unseres angestrebten Ziels von 3.000 Euro pro Monat erreicht.

Passives Einkommen aus weiteren Investitionen

Im Januar bekamen wir die erste Jahresabrechnung über den eingespeisten Strom unserer Photovoltaikanlage. Nach Verrechnung der bereits geleisteten Abschlagszahlungen erhielten wir eine Restzahlung in Höhe von 104,46 Euro. Gleichzeitig wurde die Abschlagszahlung um 10 Euro auf 120 Euro reduziert. Da bislang keine Sommermonate in der Einspeisung enthalten waren, gehen wir davon aus, dass sich der Abschlag ab 2021 wieder erhöhen dürfte.

Darüber hinaus verbrauchten wir rund 98 kwh unseres selbstproduzierten Stroms und konnten so 25,48 Euro Stromkosten sparen.

In Summe erhielten wir bislang 494,46 Euro Einspeisevergütung und konnten 106,49 Euro Stromkosten sparen. Unter Vernachlässigung der steuerlichen Behandlung der PV-Anlage beträgt der näherungsweise Return on Invest 3,94% und die Verzinsung 12,46%.

Schließlich beziehen wir weiteres passives Einkommen aus der Investition in P2P-Kredite. Jedoch haben wir weiterhin nur 200 Euro testweise angelegt. Die geplante Ausweitung unserer Investitionen zum Jahreswechsel ist bislang nicht erfolgt.

Aus den investierten 200 Euro konnten wir im Januar 0,52 Euro bei Mintos und 0,50 Euro bei Bondora erzielen. Damit beträgt unser Return on Invest bei Mintos 2,24% und bei Bondora 1,53%.  Das entspricht einer Verzinsung von 6,91% bei Mintos sowie 6,74% bei Bondora.

Wertentwicklung Aktiendepot

Nachdem die ersten Handelstage des neuen Jahres von Unsicherheiten bezüglich einer Eskalation im Iran geprägt waren, folgte eine kurzzeitige Erholung, die zum Ende des Monats von der Sorge rundum die Corona-Virus-Welle wieder zunichte gemacht wurde.

Diese Entwicklungen führten dazu, dass sich der Wert unseres Aktiendepots erstmals seit August 2019 verringert hat. Wir mussten leider ein Minus von 2,63% verbuchen. Unter Berücksichtigung der oben erwähnten Zukäufe stieg der Depotwert immerhin noch um 0,84%.

Gewinner des Monats war Siltronic mit 8,72% Kurszuwachs.
Verlierer des Monats war Daimler mit 15,21% Kursverlust.

 

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2 thoughts to “Kassensturz: Passives Einkommen im Januar 2020”

  1. Auf den Monatsanfang freue ich mich immer am meisten, weil da viele Blogger ihre Einnahmen veröffentlichen. Ihr gehört anscheinend zu den ersten. So wie ich auch. 😉 Die anderen wurden vielleicht vom Wochenende überrascht. 🙂

    Eure Investitionsbeträge finde ich ziemlich beeindruckend. Solche Summen bekomme ich pro Monat leider (noch) nicht zusammen. Da ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis ihr mir bei den Dividendeneinnahmen auf und davon geeilt sein werdet.

    Ich würde sagen, dass war ein guter Start ins Jahr 2020. Ich drücke euch die Daumen, dass es so weitergeht.

    Viele Grüße
    Mike

    1. Hi Mike,

      vielen Dank für’s Vorbeischauen.
      Uns geht es genau so. Wir analysieren auch immer gerne wer wie viel zusammen bekommt und wer was im Depot hat.
      Nur durch Benchmarking wird man besser.

      Was die Investitionssummen betrifft. Wir sind froh, dass es im Januar überhaupt geklappt hat. 🙂
      Jeder Euro, den wir heute (statt morgen) investieren können, wirkt in der Zukunft umso stärker.
      Aus dem Grund investieren wir, was geht.

      Lustigerweise geht damit gleichzeitig das Konsumbedürfnis zurück.
      Der Kauf einer Aktie scheint die gleiche belohnende Wirkung auszulösen wie bspw. der Kauf irgendeines elektronischen Spielzeugs.
      Mein Umsatz bei Amazon ist in jedem Fall im vergangenen Jahr deutlich gesunken. 😉

      Dir auch ein erfolgreiches Jahr und viele Grüße
      der Kassenwart von SchwarzGeld.biz

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