Kassensturz: Passives Einkommen September 2020

Kassensturz: Passives Einkommen September 2020

In unserem Kassensturz berichten wir Monat für Monat über die Entwicklung unseres Aktiendepots und unser passives Einkommen aus Dividenden. Wir geben einen Überblick über unsere Aktienkäufe und -verkäufe sowie unsere eingesammelten Dividenden.

Somit ermöglicht der Kassensturz eine regelmäßige Kontrolle unserer Ziele und gibt einen Überblick darüber, wo wir uns auf unserem Weg in die finanzielle Freiheit befinden.

Im September 2020 erhöhten wir unsere Beteiligung an drei bestehenden Positionen. Sechs weitere Unternehmen, an denen wir beteiligt sind, gaben eine Dividendenerhöhung bekannt.

Darüber hinaus konnten wir im September 2020 ein passives Einkommen aus Dividenden und anderen Quellen in Höhe von 441,40 Euro erzielen.

Unsere Aktienkäufe im September 2020

Im August hatten wir in Aussicht gestellt, dass dieser Abschnitt kürzer als üblich ausfallen würde. Doch manchnmal kommt es anders als man denkt. Womit wir nicht gerechnet hatten waren deutlich fallende Kurse. Die Korrektur im September führte dazu, dass einige unserer Limitorder-Kurse gerissen wurden.

Da wir (allgemein) fallende Kurse als Chance betrachten, haben wir die Limitorders stehen lassen und entgegen unserer Absicht einige Werte aufgestockt. In diesem Fall ging das erneut zulasten unseres Wertpapierkredits. Dem in Anspruch genommenen Betrag steht ein in etwa anderthalbfacher Cash-Bestand gegenüber. Da dieser jedoch momentan gedanklich für unsere Sondertilgung geparkt ist, gleichen wir das Verrechnungskonto vorerst nicht aus.

An diesen Unternehmen konnten wir uns im September 2020 mit Aktienkäufen beteiligen

Aktienkäufe im September 2020
Aktienkäufe im September 2020

Im September führten wir 3 Einzelkäufe und 8 Aktienkäufe per Sparplan durch.
Dafür investierten wir 1.881,55 Euro.

In diesem Jahr haben wir insgesamt 38.299,30 Euro investiert und damit knapp 91% unseres Jahresziels von 42.200 Euro Neuinvestition durch Einzelkäufe erreicht.

Wir erhöhten unsere Positionen bei AbbVie, AT&T und Gladstone Commercial.
Darüber hinaus richteten wir einen neunten Sparplan auf Church & Dwight ein. Dafür pausierte im September der Sparplan auf Starbucks.

Damit halten wir nun Beteiligungen an 67 Unternehmen, was bereits deutlich über unserer Zielmarke von 50 Unternehmen liegt.

Von der aktuellen Anzahl Beteiligungen sind jedoch mindestens 15 Unternehmen abzuziehen. Diese setzen sich aus den Unternehmen, in die wir per Sparplan investieren, sowie den Unternehmen, die wir überwiegend bereits vor dem Einstieg in die Dividendenstrategie erworben haben und die eher enttäuschend performen oder eben nicht mehr in die Strategie passen, zusammen.

Darüber hinaus verstehen wir unsere Zielmarke als variable Grenze, für die eine geringfügige oder temporäre Unter- beziehungsweise Überschreitung unschädlich ist.

Auswirkung auf unser passives Einkommen aus Dividenden

Unsere Transaktionen im September führen zu einer Steigerung unseres erwarteten, jährlichen, passiven Einkommens aus Dividenden zum Wechselkurs vom 02.10.2020 um 120,10 Euro. Das entspricht einer Erhöhung unseres erwarteten, monatlichen, passiven Einkommens aus Dividenden um 10,01 Euro.

Im September wurden folgende Dividendenanpassungen bekannt gegeben:

  • American Tower (AMT) steigert die Dividende um 3,64% im Vergleich zum Vorquartal und damit um 20% zum Vorjahr.
  • Microsoft (MSFT) steigert die Dividende um 9,8% im Vergleich zum Vorjahr.
  • Texas Instruments (TXN) steigert die Dividende um 13,33% im Vergleich zum Vorjahr.
  • Realty Income (O) steigert die Dividende um 0,21% im Vergleich zum Vorquartal und damit um 3,08% zum Vorjahr.
  • General Mills (GIS) steigert die Dividende um 4,08% im Vergleich zum Vorjahr.
  • Starbucks (SBUX) steigert die Dividende um 9,76% im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders gefreut haben wir uns dabei über die Dividendenanpassung von General Mills, die ihre Dividende zuletzt 2017 gesteigert hatten.

Damit haben mittlerweile 36 Unternehmen an denen wir beteiligt sind, in diesem Jahr ihre Dividende gesteigert.

In Summe steigen unsere erwarteten jährlichen Dividendeneinnahmen (eDEpa) basierend auf dem Wechselkurs vom 02.10.2020 um 154,74 Euro auf 3.688,52 Euro.
Das entspricht einem monatlichen Einkommen aus Dividenden von 307,38 Euro.

Unsere Aktienverkäufe im September 2020

Im September haben wir keine Aktien verkauft.

Unser passives Einkommen im September 2020

Auch im September 2020 erhielten wir passives Einkommen aus Dividenden und weiteren Quellen. Insgesamt durften wir uns über 441,40 Euro freuen, die durch Dividenden, Einspeisevergütung für Solarstrom und die Ersparnis aus dem selbst genutzten Strom unserer Photovoltaikanlage zusammen kamen.

Passives Einkommen aus Dividenden

Im September erhielten wir Dividendeneinnahmen von 25 Unternehmen in Höhe von 275,34 Euro.

Insgesamt haben wir in diesem Jahr damit bereits 2.364,87 Euro Dividenden eingesammelt und damit 94,6% unseres Jahresziels von 2.500 Euro erreicht.

Im Vergleich zum Vorquartal der Gruppe C, also dem Juni, ergibt sich ein Minus von 138,30 Euro (-33,43%).

Das gesamte Minus geht auf das Konto der BASF, die im Juni ihre Jahresdividende ausgeschüttet hat und im September demzufolge fehlt. Bereinigt um BASF ergibt sich ein Plus von 26,70 Euro oder 10,74%.

Im vorigen Jahr, also im September 2019, erhielten wir Dividenden in Höhe von 135,91 Euro, die von neun Unternehmen stammten.
Somit ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 139,43 Euro (+102,59%).

Die folgende Grafik zeigt unsere Dividendeneinnahmen im September 2020 im Vergleich mit dem Vormonat bzw. Quartal und dem Vorjahr je Unternehmen. Dabei ergeben sich andere Summen als zuvor ausgeführt, da das jeweilige Unternehmen und nicht der Betrachtungszeitraum zur Abgrenzung verwendet wird.

Passives Einkommen aus Dividenden im September 2020
Passives Einkommen aus Dividenden im September 2020

In Summe erhielten wir in den letzten 12 Monaten (TTM) Dividendeneinnahmen in Höhe von 2.691,66 Euro.
Dies entspricht durchschnittlich 224,31 Euro pro Monat. (+11,62 Euro/+5,46% im Vergleich zum Vormonat).
Folglich haben wir aktuell 7,48% unseres angestrebten Ziels von 3.000 Euro pro Monat erreicht.

Passives Einkommen aus Dividenden im Jahresvergleich (Stand: 02.10.2020)
Passives Einkommen aus Dividenden im Jahresvergleich (Stand: 02.10.2020)

Passives Einkommen aus weiteren Investitionen

Auch im September erhielten wir einen Abschlag auf die Vergütung für den eingespeisten Strom unserer Photovoltaikanlage in Höhe von 120,- Euro.

In Bezug auf die Produktion und die Sonnenstunden lag der September der Jahreszeit angemessen unter dem Vormonat. Wir produzierten insgesamt nur 1.436 kwh Strom und damit 228 kwh weniger als im August.

Im Vergleich zum Vorjahr produzierten wir 157 kwh mehr Strom und speisten 145 kwh mehr Strom in das Netz ein.

Unser Stromverbrauch sank zurück auf 267 kwh (-28%). Von diesen konnten wir 167 kwh aus eigener Produktion decken. Nur 100 kwh Strom mussten wir aus dem Netz zukaufen. Unser Autarkiegrad beträgt damit im September 62,5%.

Die Ersparnis für den selbst produzierten Strom entspricht 46,06 Euro.

In Summe erhielten wir bislang 1.454,46 Euro Einspeisevergütung und konnten 508,- Euro Stromkosten sparen. Unter Vernachlässigung der steuerlichen Behandlung der PV-Anlage beträgt der näherungsweise Return on Invest 12,9% und die Verzinsung 12,82%.

Wertentwicklung unseres Aktiendepots im September 2020

Aus unserer Sicht war der September relativ turbulent. Nachdem sich der Wert unseres Depots anfänglich nocht positiv entwickelte kam es ab Mitte des Monats zu einem recht heftigen Rücksetzer, der zum Monatsende wieder etwas korrigierte.

Unter dem Strich verblieb am Ende ein Minus von 3,3%. Unter Berücksichtigung der oben erwähnten Zukäufe fiel das Minus mit 1,64% etwas milder aus.

Gewinner des Monats war Daimler mit 9,13% Kurszuwachs.
Verlierer des Monats war Exxon Mobil mit 17,9% Kursverlust.

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